Was lange währt, wird endlich gut
Seit einigen Wochen stehen im Hof der sozialtherapeutischen Abteilung (Sotha) drei neue Hochbeete – ein Projekt, das uns als Verein schon lange am Herzen lag. Bis zur Umsetzung brauchte es allerdings Geduld, viele Gespräche und eine Menge Vorarbeit.
Letztlich umgesetzt wurde das Ganze durch die großzügige Unterstützung und den persönlichen Einsatz eines Vereinsmitglieds, dem wir an dieser Stelle ausdrücklich danken möchten. Die Hochbeete wurden in der AkHi (Aktivierungshilfe für Jüngere) gefertigt und sind handwerklich sehr hochwertig. Vor Ort wurden sie mit stabilem Fundament aufgestellt und anschließend mit Kräutern und Gemüse bepflanzt.
Unser Dank gilt ebenso Herrn Axmann, dem Bereichsleiter der Sotha und der Werkbetriebe und Ausbildungsbetriebe der JVA, sowie den Kolleginnen und Kollegen der sozialtherapeutischen Abteilung, die sich mit großem Engagement für dieses Projekt eingesetzt haben.
Betreut werden die Beete nun jeweils von zwei Inhaftierten, die sich regelmäßig um Pflege und Bewässerung kümmern. Für uns ist das ein Projekt, das in idealer Weise ganzheitlich praktische Arbeit, Verantwortung und gemeinsames Lernen verbindet. Und nun zeigt sich auch der erste sichtbare Erfolg: Radieschen und Kohlrabi sprießen in Hülle und Fülle – ein kleiner, aber schöner Moment, der zeigt, dass sich die gemeinsame Arbeit lohnt.
In den kommenden Monaten werden wir nicht nur verfolgen, wie die Beete weiter wachsen, sondern auch, wie das Projekt die Jugendlichen erreicht und stärkt.